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Solarmodule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monokristaline Siliziumzellen


Monokristalline Siliziumzellen

Polykristaline Siliziumzellen

Polykristaline Siliziumzellen

Dünnschichtmodule

Dünnschichtmodule

PV-Strom entsteht in der Solarzelle. Basismaterial hierfür ist Silizium, das in 0,2 bis 0,3 Millimeter dünne Scheiben, so genannte Wafer, gesägt wird, um im Anschluss weiterer Arbeitsschritte zu durchlaufen. Trifft nun Sonnenlicht auf die Solarzellen, trennen sich die Ladungen in den verschiedenen Halbleiterschichten. Es entsteht elektrische Spannung, bei Silizium etwa 0,6 V. In Reihe geschaltet wird die Spannung addiert. Mehrere Solarzellen ergeben dann ein Solarmodul, das als vorgefertigtes Produkt auf dem Dach installiert wird.

Mehr als 100 Hersteller bieten derzeit weltweit mehr als 1.500 unterschiedliche Photovoltaikmodule an. Rund 80 Prozent aller Solarmodule bestehen aus mono- bzw. polykristallinem Zellmaterial. Daneben werden so genannte Dünnschichtmodule angeboten. Hier wird an Stelle der Wafer ein gerade einmal wenige Mikrometer dünner Film auf Glas aufgedampft. Diese Dünnschicht kann aus verschiedenen Materialien bestehen, besonders häufig sind amorphes Silizium (a-Si), Cadmium-Tellurid (CdTe) und Kupfer-Indium-Gallium-Selenid (CIGS).

Wichtig bei der Beurteilung des Gesamtsystems ist das Verhältnis von Kosten und Gesamtertrag. Dünnschichtmodule etwa haben gegenüber kristallinen Modulen einen geringeren Wirkungsgrad. Das heißt, für jedes Kilowatt Leistung sind mehr Modulfläche und damit höhere Kosten für Montage und Unterkonstruktion notwendig. Jedoch ist der spezifische Preis für Dünnschichtmodule oft geringer. Zudem können Dünnschichtmodule diffuses Licht an bedeckten Tagen effizienter nutzen. Welches Solarmodul sich im Einzelfall also am besten eignet, hängt vom Standort, von der zur Verfügung stehenden Fläche und dem individuellen Ästhetikempfinden ab.