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Bauliche Voraussetzungen

Eine Solaranlage mit einem Kilowatt Spitzenleistung erzeugt in Deutschland je nach Standort zwischen 800 und 1.050 kWh Strom. Mehr als genug, um eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich zu betreiben. Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht pro Jahr ca. 5.000 kWh Strom, was dem Jahresertrag einer PV-Anlage mit vier bis fünf Kilowatt Spitzenleistung entspricht. Die Anlage benötigt dafür eine Modulfläche von rund 38 m2.

Dazu lässt sich nahezu jedes Dach nutzen, wenn – neben der Statik – gewisse Voraussetzungen erfüllt sind. Das ideale Photovoltaikdach hat eine Neigung von 30 Grad, ist unverschattet und nach Süden ausgerichtet.

Doch auch Dächer, die davon abweichen, lassen sich noch ohne nennenswerte Leistungseinbußen nutzen. Auch Dächer mit Ausrichtungen nach Südwest oder Südost sowie Neigungen zwischen 25 und 60 Grad bieten gute Voraussetzungen. Und selbst nach Westen ausgerichtete Dächer rechnen sich bei geschickter Auslegung.

 

planen voraussetzungenBaugenehmigung

Eine Baugenehmigung ist ausschließlich für den Bau einer Freiflächenanlage erforderlich. Alle anderen PV-Anlagen können ohne Baugenehmigung installiert werden. Zu beachten sind lediglich Ensemble- und Denkmalschutzauflagen, da Solaranlagen das Erscheinungsbild eines Gebäudes verändern können. Ob dann eine Solaranlage genehmigt wird oder nicht, liegt zumeist im Ermessen der lokalen Behörde.