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Finanzierung

Der Preis für PV-Systemtechnik sinkt rapide. Allein zwischen 2006 und 2012 um rund 60 Prozent. Gleichzeitig steigen die Kosten für herkömmlichen Strom. Zwei gute Gründe also, über den Kauf einer PV-Anlage nachzudenken. Selbst dann, wenn die Anlage zu 100 Prozent finanziert wird.

Ein Beispiel: Eine dreiköpfige Familie verbraucht im Durchschnitt rund 3.500 kWh elektrische Energie pro Jahr. Investiert wird in eine 4,0-kWp-Solaranlage, die in Deutschland durchschnittlich 3.700 kWh Strom erzeugt. Die Laufzeit der Anlage beträgt 20 Jahre.

Kosten der Solaranlage:    8.725 Euro
Kreditkosten:    3.000 Euro   (angenommener Zins: 3%)
Investition: 11.725 Euro


Die Anlage produziert in 20 Jahren rund 70.000 kWh Strom. Derzeit ist unter Berücksichtigung intelligenter Energiemanagementsysteme eine Eigenverbrauchsquote von rund 40 Prozent realisierbar.
40 Prozent der in 20 Jahren erzeugten Menge an PV-Strom entsprechen 28.000 kWh Strom. Bei einem Haushaltsstrompreis von derzeit rund 26 Cent pro kWh für konventionellen Strom in Deutschland* können in 20 Jahren folglich 7.280 Euro eingespart werden – und dabei sind Strompreiserhöhungen nicht berücksichtigt. 60 Prozent des in 20 Jahren produzierten PV-Stroms, also 42.000 kWh, können derzeit für 18,36 Cent gesetzliche Vergütung pro kWh* in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

Für eingesparten Strom: (28.000 x 26,00 Ct)     7.280,00 Euro
Vergütung für eingespeisten Strom: (42.000 x 18,36 Ct)     7.711,20 Euro
Ertrag in 20 Jahren:  14.991,20 Euro
Abzüglich der Investition: - 11.725,00 Euro
Plus nach 20 Jahren:    3.266,20 Euro


Die Rechnung zeigt aber auch: je höher der Eigenverbrauch, desto höher die Kostenersparnis. Und das wiederum heißt: Bei steigenden Strompreisen und verbesserter Systemtechnik zur Erhöhung der Eigenverbrauchsquote kommt PV-Strom schon in wenigen Jahren gänzlich ohne staatliche Förderung aus.

*Stand: Oktober 2012.